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Nationalparks in Serbien.

Serbien
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Nationalparks

 

Serbien ist ein relativ waldreiches Land und daher sind über 7.300 qkm als Nationalpark oder Naturpark deklariert und die dortige Natur besonders unter Schutz gestellt. Man ist ferner bemüht diese Flächen noch deutlich auszuweiten.

Die Artenvielfalt ist in Serbien besonders groß und auch international gilt es als Zentrum der natürlich Vielfalt.

Dieses Potential bringt aber auch die Verantwortung mit sich besondere Schutzmassnahmen zu ergreifen. Über 2/3 der europäischen Vogel- und Säugetierarten leben in Serbien! Wer also Europas Tierwelt entdecken möchten, hat hier schon einen Großteil vor der Haustür.

Dazu kommt, dass in Serbien besonders viele Tiere leben, die als besonders selten eingestuft sind. Das Naturschutzministerium hat die Aufsicht über die verwalteten Gebiete. Die vier Nationalparks sind:
 
Nationalpark Fruška Gora (1960 eingerichtet)  bekannt durch seine vielen Heilkräuter, außerdem leben hier Mufflons, Salamander, Luchse und Marder. Außerdem gibt es hier einige mittelalterliche Klöster.
 
Nationalpark Đerdap (1974 eingerichtet) mit der größten Flussklippenlandschaft Europas mit Stausee am Eisernen Tor, es gibt Braunbären, Luchse, Schakale und einige Eulenarten. Daneben noch archäologische Funde wie die Fundstelle Lepenski Vir.
 
Nationalpark Kopaonik (1981 eingerichtet) in den Gebirge Südserbiens. Neben der einzigartigen Tierwelt auch ein Zentrum des Sommer- und Windertourismus. Hier befindet sich auch der Jelovarnik, der höchste Wasserfall des Landes.

Nationalpark Tara (1981 eingerichtet) Erstreckt sich bis zu den Ufern der Drina nach Bosnien-Herzegowina. Weitgehend bewaldet, besonders bekannt ist die nur hier zu findende Pančić-Fichte.
 
Neben den Nationalparks gibt es auch einige Orte die im Rahmen der Ramsar-Konvention zur Erhaltung von Feuchtgebieten von der UNESCO deklariert wurden. Hierzu zählen u.a. Gornje Podunavlje, Obedska Bara und der Vlasinasee.